TV Rottweil e.V. | Satzung
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Satzung

Satzung für den Turnverein Rottweil e. V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein wurde gegründet am 8. Dezember 1962.

Er fühlt sich moralisch und sittlich als Träger der Tradition des am 8. August 1847

gegründeten Turnvereins Rottweil.

Der Verein führt den Namen Turnverein Rottweil e.V.

Sitz des Vereins ist 78628 Rottweil.

Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Rottweil eingetragen unter der

Nummer VR 1 vom 24. Juli 1964.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports insbesondere des Turnens, wie es von

Vater Jahn begründet wurde.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

a) Förderung von sportlichen Leistungen und Übungen

b) Durchführung von Sportveranstaltungen und Freizeitmaßnahmen

c) Aus-, Fort- und Weiterbildung von Übungsleitern

d) Durchführung von Maßnahmen von Jugendlichen, u.a. Freizeiten

e) Durchführung von sportlichen Veranstaltungen für und mit behinderten Menschen.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(7) Mitglieder erhalten bei Ausscheiden aus dem Verein oder dessen Auflösung keine

Beitragsanteile zurück und haben keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins.

(8) Parteipolitische, rassistische und religiöse Bestrebungen sind ausgeschlossen.

Turnverein Rottweil e.V.

Geschäftsstelle, Oberndorfer Straße 17,

78628 Rottweil, Telefon 0741 / 9425893

(9) Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbund (WLSB) und der

angeschlossenen Fachverbände, deren Sportarten er betreibt. Der Verein ist Mitglied des

Deutschen und des Schwäbischen Turnerbundes sowie seiner Gebietsorganisationen,

des Turngaus Schwarzwald im Schwäbischen Turnerbund, des WVS (Württembergischer

Versehrtensportverband) sowie des BBW (Behindertensportverband Baden Württemberg

e.V.). Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen

und Ordnungen der in diesem Absatz aufgeführten Verbände/Vereine und

deren Mitgliedsverbänden.

(10) Eine Änderung des Zwecks des Vereins in seinem Wesensgehalt ist vom

Gründungstage bis zum Tage seiner Auflösung nicht gestattet, es sei denn, alle

stimmberechtigten Mitglieder stimmten der Auflösung zu.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Sie unterwirft sich durch

ihren Eintritt den Bestimmungen dieser Satzung.

Mitgliedschaft ist auf folgende Weise möglich:

Aktive Mitgliedschaft ab dem vollendeten 18. Lebensjahr

Ehrenmitgliedschaft

Passive Mitgliedschaft, diese ist auch juristischen Personen möglich

Jugendturnerinnen und –turner vom 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahren.

Für die Berechnung der Mitgliedschaftsdauer gilt die Mitgliedschaft frühestens vom

vollendeten 14.Lebensjahr an.

§ 5 Aufnahme, Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge

1. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt auf Beschluss des Turnrats.

Voraussetzung hierfür ist die Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung. Die

als Mitglieder Aufgenommenen anerkennen mit ihrem Eintritt gleichzeitig die

sich aus der Satzung ergebenden Rechte und Pflichten. Die Beitrittserklärung

Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die

gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und

Pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge

bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.

Erfolgt kein ausdrücklicher Beschluss des Turnrats, so gilt das Mitglied als

aufgenommen, wenn seit dem Eingang der schriftlichen Beitrittserklärung

beim Vorsitzenden drei Monate vergangen sind. Der Turnrat ist berechtigt,

Aufnahme-gesuche ohne Angabe des Grundes abzulehnen, ein

Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht.

2. Der Turnrat ist berechtigt, für alle neu eingetretenen Mitglieder, die das 18.

Lebensjahr vollendet haben, eine Aufnahmegebühr festzusetzen. Eine solche

Aufnahmegebühr wird nicht erhoben von Personen, die nachweislich innerhalb

der letzten zwölf Monate Mitglied eines anderen Vereins im Deutschen

Turnerbund gewesen sind.

In begründeten Einzelfällen kann der Turnrat die Aufnahmegebühr erlassen.

3. Mitgliedsbeiträge sind jeweils am 1. März eines jeden Jahres fällig für das

laufende Kalenderjahr. Das Mitglied ist verpflichtet, den Beitrag ohne

besondere Aufforderung in der jeweils durch die Mitgliederversammlung

beschlossenen Höhe an den Verein zu bezahlen.

4. Die Höhe von Aufnahmegebühr und Beiträgen beschließt die

Mitgliederversammlung.

5. Eine Beitragsordnung kann vom Vorstand erstellt und von der

Mitgliederversammlung beschlossen werden.

6. Über die Ernennung von Ehrenmitgliedern und sonstige Ehrungen ist eine

Ehrenordnung zu erstellen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht auf Teilnahme an den Übungsstunden der

einzelnen Übungsgruppen, sowie an allen Vereinsfesten und sonstigen

Veranstaltungen des Vereins.

2. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Entrichtung des jährlichen Mitgliedsbeitrages

sowie zur Mitteilung von Adressänderungen sowie anderer die Mitgliedschaft

betreffender Informationen (z. B. Erreichen der Volljährigkeit, Eintritt ins

Berufsleben, Ableben eines Mitglieds usw.). Mitglieder sind verpflichtet eine

Beendigung ihrer Mitgliedschaft bei der Mitgliederverwaltung schriftlich

anzuzeigen.

§ 7 Austritt und Ausschluss

1. Die Mitgliedschaft wird beendigt:

o durch den Tod eines Mitglieds,

o durch freiwilligen Austritt, der nur durch schriftliche Erklärung an den

Vorsitzenden erfolgen muss,

o durch Ausschluss aus dem Verein.

2. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlischt sofort jedes Recht an dem

Verein und seinem Vermögen. Der Ausscheidende hat die fälligen Beiträge für

das laufende Jahr zu bezahlen.

3. Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand mit einer Mehrheit von

zwei Dritteln der erschienenen, an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder

beschlossen werden, insbesondere wenn

o das Mitglied mit der Bezahlung eines Jahresbeitrages nach dem 1.

Februar des Folgejahres im Rückstand bleibt,

o das Mitglied gröblich gegen die Zwecke des Vereins und die in der

Satzung aufgeführten Pflichten verstoßen hat und vom Vorsitzenden

wegen eines solchen Verstoßes in den letzten zwei Jahren abgemahnt

worden ist; dabei ist nicht erforderlich, dass Ausschlussgrund und

Abmahnung dasselbe Fehlverhalten betreffen.

o Liegt in dem Fehlverhalten eine Straftat, die sich gegen den Verein

oder dessen Mitglieder gerichtet hat, so ist eine vorherige Abmahnung

nicht erforderlich, wenn das Mitglied wegen dieser Straftat rechtskräftig

verurteilt wird,

4. Vor dem Ausschließungsbeschluss ist dem Betroffenen schriftlich unter

Fristsetzung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Entscheidung

über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt

zu machen. Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied

Berufung an die Mitglieder-versammlung einlegen. Die Berufung muss

innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des

Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist

die Berufung rechtzeitig eingelegt, entscheiden die Mitglieder über den

Ausschluss bei der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung

endgültig. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem

Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch

oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem

Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet

gilt.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Turnrat

3. Der Vorstand (bestehend aus 5 Personen)

§ 9 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie verkörpert die

Willensbildung des Vereins auf breitester Grundlage. Ihre Beschlüsse sind über

diejenigen der anderen Organe gestellt.

Einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal des Jahres, wird eine

Mitgliederversammlung einberufen. Diese wird als Jahreshauptversammlung

bezeichnet und vom Vorsitzenden einberufen.

Eine Mitgliederversammlung muss darüber hinaus einberufen werden:

1. wenn der Turnrat dies mit einer Mehrheit seiner anwesenden, an der

Abstimmung teilnehmenden Mitglieder beschließt,

2. wenn 15 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe von

Gründen beim Vorsitzenden schriftlich beantragen,

3. wenn der Vorsitzende zurücktritt, stirbt oder aus dem Verein austritt,

4. wenn mehr als die Hälfte der satzungsmäßigen Turnratsmitglieder aus diesem

Gremium ausscheiden,

5. wenn der Vorsitzende dies im Interesse des Vereins für notwendig hält.

In den Fällen 1 bis 4 ist eine Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen

einzuberufen. Sollte eine Einberufung durch den hierfür zuständigen Vorsitzenden

nicht möglich sein, so ist für die Einberufung der Versammlung das jeweils in der

Aufzählung der Turnratsmitglieder (§11) an höchster Stelle stehende Turnratsmitglied

hierzu verpflichtet und berechtigt.

Die Einladung zu den Mitgliederversammlungen hat spätestens 4 Wochen vor dem

Termin schriftlich zu erfolgen. Die Tagesordnung muss dabei mitgeteilt werden.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens vierzehn Tage vor dem

Termin beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht sein. In der Einladung soll auf diese

Frist kalendermäßig hingewiesen werden. Die eingereichten Anträge liegen bis zur

Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle zur Einsicht aus. Verspätet

eingehende Anträge werden nicht mehr behandelt, es sei denn, die

Mitgliederversammlung beschließt die Sachbehandlung mit einer Mehrheit von zwei

Dritteln.

Dringlichkeitsanträge des Turnrats, die dieser mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der

erschienenen, an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder eingereicht hat, sind auf

die Tagesordnung zu setzen.

Anträge auf Änderung dieser Satzung müssen auf der Tagesordnung angekündigt

sein unter Hinweis auf den zu ändernden Paragraphen.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

1. Entgegennahme der Berichte des Vorsitzenden und der Fachwarte,

2. Entgegennahme von Kassen- und Kassenprüfbericht,

3. Aussprache über die Berichte,

4. Entlastung von Vorstand und Kassenwart,

5. Wahlen der Vorstands- und Turnratsmitglieder sowie der Kassenprüfer,

6. Beratung und Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,

8. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, sowie

9. die übrigen von der Satzung zugewiesenen Aufgaben.

§ 11 Durchführung der Mitgliederversammlung

1. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden. Steht

dieser selbst zur Wahl, so bestimmt die Mitgliederversammlung aus den

Anwesenden einen Versammlungsleiter für die Wahlhandlung. Ebenso ist zu

verfahren, wenn der Vorsitzende abwesend ist oder wenn ein solcher nicht im

Amt ist.

2. Die Verhandlungen der Mitgliederversammlung sind in einem vom Schriftwart

zu fertigenden Protokoll festzuhalten. Das Protokoll ist vom Schriftwart und

vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden

Mitglieder beschlussfähig, sofern die Einberufung satzungsgemäß erfolgte.

4. Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr

vollendet haben. In Abwesenheit Gewählte können die Annahme der Wahl

auch in einer der darauf folgenden Turnratssitzungen zu Protokoll erklären.

Eine Wahl gilt auch dann als angenommen, wenn der Gewählte das Amt

ausübt.

5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen

Stimmen der Mitglieder gefasst, es sei denn, die Satzung sieht ein anderes

vor. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen

werden wie Nichtteilnahme an der Abstimmung gewertet.

Beschlüsse zur Satzungsänderung benötigen eine Mehrheit von drei Vierteln

der abgegeben gültigen Stimmen der Mitglieder.

6. Die Wahlen erfolgen offen. Die Wahl hat geheim und schriftlich zu erfolgen,

wenn der zu Wählende dies beantragt. Stehen für ein Amt mehrere

Kandidaten zur Wahl, so muss ebenfalls schriftlich abgestimmt werden.

7. Vorstand und Turnrat bleiben bis zur rechtswirksamen Neuwahl im Amt. Dies

gilt nicht bei Vereinsaustritt.

8. Während der Mitgliederversammlung gemachte Vorschläge können zum

Antrag erhoben werden, wenn zwei Drittel der anwesenden, an der

Abstimmung teilnehmenden Stimmberechtigten die Beratung und

Beschlussfassung fordern. Auch diese Vorschläge müssen schriftlich

eingereicht werden. Hiervon nicht berührt sind Anträge auf Satzungsänderung.

9. Wird eine Satzungsänderung beschlossen, die die Anerkennung der

Gemeinnützigkeit berührt, ändert, neu einfügt oder aufhebt, so ist davon das

zuständige Finanzamt zu unterrichten.

§ 12 Turnrat

1. Der Turnrat besteht aus:

1. dem 1. Vorstandsmitglied (Verwaltung)

2. dem 2. Vorstandsmitglied (Sport allgemein)

3. dem 3. Vorstandsmitglied (Gesundheitssport)

4. dem 4. Vorstandsmitglied (Technik / Au)

5. dem 5. Vorstandsmitglied (Kassier)

6. dem Schriftführer

7. dem Jugendwart

8. dem Pressewart

9. dem Jugendsprecher + Vertreter

10. dem Platzwart

11. dem Gerätewart

12. einen oder mehrere Vertreter der Mitglieder (Passiv-Beisitzer)

13. dem Wirtschaftsführer

14. dem Vertreter des Behindertensports

15. allen aktiven Übungsleitern

16. den Vertretern von Ausschüssen

Die Übungsleiter und Turnwarte können ihr Stimmrecht jeweils für eine

Sitzung auf eine/n von ihnen Beauftragte/n übertragen. Weil auf diese Weise

die Vertretung der einzelnen Übungsgruppen gewährleistet werden soll, soll

diese/r Beauftragte der Gruppe des Vertretenen angehören.

2. Die Turnratsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die

oben unter den geraden Nummern aufgeführten Turnratsmitglieder und die

Turnräte werden in den Jahren mit gerader Jahreszahl, die unter den

ungeraden Nummern aufgeführten Turnratsmitgliedern in den Jahren mit

ungerader Jahreszahl gewählt. Die Amtszeit dauert jeweils bis zur

satzungsgemäßen Neuwahl, also in der Regel zwei Jahre. Wird aber wegen

Rücktritts oder ähnlichem ein Turnrat außerhalb dieses Turnus gewählt, so

dauert seine Amtsperiode bis zur turnusmäßigen Neuwahl.

Die Bestätigung der Übungsleiter als Turnratsmitglieder hat jährlich zu

erfolgen.

3. Bei Rücktritt, Tod oder Vereinsaustritt eines Turnrats kann der Vorsitzende

einen Nachfolger bestimmen, der längstens bis zur darauf folgenden

Mitgliederversammlung im Amt bleibt.

4. Die Einberufung des Turnrats erfolgt durch den Vorsitzenden, einen seiner

Stellvertreter oder den Schriftwart jeweils im Auftrag des Vorsitzenden. Die

Einladung hat schriftlich oder telefonisch zu erfolgen unter Bekanntgabe von

Ort und Zeit. Es soll stichwortartig auch die Tagesordnung mitgeteilt werden.

Die Einberufungsfrist beträgt eine Woche.

5. Von der Turnratssitzung ist durch den Schriftführer ein Protokoll zu fertigen,

das vom Schriftwart und vom Vorsitzenden unterzeichnet werden muss.

6. Der Turnrat ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

beschlussfähig, wenn er satzungsgemäß einberufen wurde.

7. Beschlüsse des Turnrats werden mit einfacher Mehrheit der an der

Abstimmung teilnehmenden Turnratsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit

gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenenthaltungen werden wie

Nichtteilnahme an der Abstimmung gewertet.

Jedes Turnratsmitglied hat eine Stimme, auch wenn es mehrere Funktionen

bekleidet.

§ 13 Aufgaben des Turnrats

Durch ihre freiwillige Bereitschaft zur Übernahme des Amts bekunden die Mitglieder

des Turnrats den Willen, uneigennützig und gerecht dem Verein zu dienen und die

an sie herantretenden Pflichten gewissenhaft zu erfüllen, zum Wohle des Vereins.

Der Turnrat hat folgende Aufgaben:

1. Als leitendes Organ für die Verwirklichung der satzungsgemäßen Zwecke des

Vereins fasst er eigene Beschlüsse und ist verantwortlich für die Ausführung

der in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse. Er wacht über die

Einhaltung der Satzung durch alle Mitglieder.

2. Er berät und beschließt über alle Ausgaben und Einnahmen des Vereins,

soweit dies nicht in die Zuständigkeit des Vorstands oder eines der

Ausschüsse gehört, und ist verantwortlich für das Vereinsvermögen.

3. Er beschließt die Zeit und den Ort der Mitgliederversammlung und berät die

Tagesordnung.

4. Er beschließt über die Aufnahme von Mitgliedern.

5. Zur Erledigung seiner Aufgaben soll der Turnrat soll mindestens einmal

halbjährlich zusammentreten.

6. Er hat dem Vorstand alle Unterlagen nach Aufforderung vorzulegen.

7. Die Beschlüsse des Turnrats sind nach dessen Beschluss in geeigneter Weise

den Mitgliedern und der Öffentlichkeit kundzutun, soweit dies erforderlich und

tunlich ist.

8. Der Turnrat kann mehrheitlich außerhalb des Übungsbetriebs Posten

besetzen, die nicht in der Satzung verankert und daher nicht mit Sitz im

Turnrat verbunden sind.

9. Der Turnrat kann zur Bewältigung seiner Aufgaben Fachausschüsse

einberufen, zum Beispiel Übungsleiter-Ausschuss, Bauausschuss sowie Festund

Bewirtungsausschuss.

Die Ausschüsse sollen den Turnrat entlasten und werden daher mit den

folgenden Rechten ausgestattet:

Die Ausschüsse können im Rahmen der Vorgaben durch Mitgliederversammlung

und Turnrat eigene Beschlüsse fassen. Sie sind insbesondere

zu allen Ausgaben auch ohne die Einschaltung des Turnrats befugt, wenn

diese Ausgaben zu den Geschäften der laufenden Verwaltung gehören.

Die Ausschüsse tagen nach Bedarf. In einem Ausschuss darf auch

mitarbeiten, wer zwar Vereins-, aber nicht Turnratsmitglied ist.

10. Das Absetzen von Turnratsmitgliedern ist nur durch die Mitgliederversammlung

zulässig.

Hat der Vorstand den Ausschluss eines Turnratsmitglieds aus dem Verein

beschlossen, so ruht die Mitgliedschaft dieses Mitglieds im Turnrat so lange,

bis endgültig über den Ausschluss entschieden ist.

11. Ein Übungsleiter, der von der Mitgliederversammlung als Turnratsmitglied

bestätigt wurde, scheidet automatisch aus dem Turnrat aus, wenn er seine

Übungsleitertätigkeit beendet.

§ 14 Aufgaben der Warte

1. Kassenwart (Kassier):

Er verwaltet das gesamte Rechnungswesen des Vereins einschließlich der

damit eng verbundenen Aufgaben. Dazu gehört auch das Anfertigen von

steuerlichen Schriftstücken für das Finanzamt.

2. Schriftführer:

Er hat von allen Mitgliederversammlungen und Turnratssitzungen ein Protokoll

zu fertigen, ebenso von Sitzungen des Vorstands. Dazu gehört auch das

Anfertigen von Schriftstücken bei Bedarf.

3. Jugendwart:

Er koordiniert die gesamte Jugendarbeit des Vereins. Er soll insbesondere

Veranstaltungen für die Jugend im überfachlichen Bereich planen, vorbereiten

und durchführen. Er soll im Turnrat sowie in den Ausschüssen die Belange der

Vereinsjugend vertreten, wobei er vom Jugendsprecher unterstützt werden

soll.

4. Pressewart:

Er hält Kontakt zu den Medien, berichtet in den Vorschauen und Berichten von

den Mitgliederversammlungen und den Veranstaltungen des Vereins. Er fertigt

Berichte von Wettkämpfen u. a., wenn er von den Übungsleitern oder

Turnwarten darüber informiert wird.

5. Gerätewart:

Er ist für die Erfassung der vereinseigenen Turngeräte verantwortlich. Er

überwacht Prüfungszeiträume für medizinische Geräte. Eine Inventar-Liste

aller vereinseigenen Geräte soll beim Gerätewart vorliegen.

6. Platzwart:

Er ist zuständig für die Pflege und die laufende Unterhaltung des

Sportgeländes und der darauf befindlichen Bauten. Er ist kraft Amtes Mitglied

im Bauausschuss. Kleinere Arbeiten sind von ihm zu beauftragen.

7. Wirtschaftsführer:

Er ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Wirtschaftsbetriebs im

Turnerheim. Er hat Bestellungen und Einkäufe zu tätigen. Kraft Amtes ist er

Mitglied im Fest- und Bewirtungsausschuss.

8. Jugendsprecher:

Er vertritt in Turnrat und Ausschüssen die Interessen der Vereinsjugend. Er

soll eng mit dem Jugendwart zusammenarbeiten.

9. Vertreter des Behindertensports

Er vertritt die Interessen der behinderten Sportler im Verein. Er organisiert und

koordiniert Aufgaben, welche die Belange des Behindertensports betreffen.

10. Vertreter der Mitglieder (Passiv-Beisitzer)

Diese sollen die von ihnen vertretenen Mitgliederkreise im Turnrat

repräsentieren. Es soll durch sie eine besondere Verbindung zu diesen

Mitgliederkreisen geschaffen werden. Sie sind für allgemeine Aufgaben

einzusetzen.

11. Vertreter von Ausschüssen

Mit dieser nach Bedarf zu besetzenden Funktion will sich der Verein die

Möglichkeit offen halten, weitere zu Mitarbeit und Verantwortung bereite

Personen in den Turnrat aufzunehmen, auch wenn ihre Aufgaben nicht in den

anderen Funktionen beschrieben sind. Ihre Aufgaben sind im Einzelfall

festzulegen.

§ 15 Der Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus 5 gleichberechtigten

Vertretern der Sparten Gesundheit, Sport, Verwaltung, Technik/Au und

Finanzen. Im Innen-verhältnis ist jeder von ihnen in seinem

Zuständigkeitsbereich allein vertretungs-berechtigt. Im Außenverhältnis sind

die im Vereinsregister aufgeführten Vorstände sowie der Kassier

unterschriftsberechtigt.

2. Der Vorstand vertritt den Verein in jeder Beziehung. Der Verwaltungsvorstand

lädt schriftlich oder fernmündlich eine Woche vor der Versammlung ein und

führt dort den Vorsitz. Ein Vertreter des Vorstands hat der

Jahreshauptversammlung den Jahresbericht vorzulegen.

3. Die Aufgabenverteilung wird in einem vom Vorstand zu erstellenden

Geschäftsverteilungsplan geregelt.

4. Beschlüsse werden im Vorstand mit einfacher Mehrheit gefasst. Jeder

Vorstand hat nur eine Stimme. Sollte es aufgrund einer Vertretungssituation

zu einer Häufung von Ämtern bei einer Person kommen, so hat diese

ebenfalls nur eine Stimme. Bei Stimmgleichheit gilt ein Beschluss als

abgelehnt.

5. Nach dem Gesetz ist jeder einzelne Vorstand verantwortlich für den Verein.

Alle Angaben, Meldungen usw., die sich auf Bestandserhebungen beziehen,

haben nur dann Rechtsgültigkeit, wenn sie von dem laut

Geschäftsverteilungsplan befugten Vorstand unterschrieben sind.

6. Die Vorstände führen die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins

gleichberechtigt nach Maßgabe des Geschäftsverteilungsplans. Sie legen das

Budget fest. Sie sind hierbei befugt, Ausgaben ohne Turnratsbeschluss

anzuordnen.

7. Die Vorstände sind in dringenden Fällen ermächtigt ohne Anhörung des

Turnrats Entscheidungen zu treffen. Sie sind verpflichtet, darüber dem Turnrat

in der nächstfolgenden Sitzung Rechenschaft abzulegen.

8. Zu den Aufgaben der Vorstände gehört ferner, Mitglieder bei groben

Verstößen gegen die Satzung (vgl. § 6) abzumahnen. Hierzu kann der Turnrat

angehört werden.

§ 16 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich

ausgeübt.

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen

Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen

Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt

werden.

(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2) trifft

der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die

Vertragsbeendigung.

(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung

einer

angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen.

Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der

Geschäfts-stelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der

haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen

Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die

ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören

insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..

(7) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von

vier Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen

werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen,

die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(8) Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen

Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670

BGB festgesetzt werden.

§ 17 Haftung des Vereins

Der Verein haftet nicht für die zu irgendwelchen Übungsstunden und

Vereinsveranstaltungen mitgebrachten Kleidungsstücken, Wertgegenstände und

Bargeldbeträge. Desgleichen haftet der Verein nicht für Sportverletzungen oder

Ähnliches von Übungsteilnehmern, die nicht Vereinsmitglieder sind und für die daher

keine Sportunfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen ist.

§ 18 Auflösung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederversammlung

beschlossen werden, wenn die Tagesordnung bei Einberufung der Versammlung die

Beschlussfassung über die Vereinauflösung angekündigt hat. Der

Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen

gültigen Stimmen der Mitglieder.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an die Stadt Rottweil, die es unmittelbar und ausschließlich

für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 19 Datenschutzerklärung

Die Speicherung der Mitgliederdaten erfolgt unter Berücksichtigung des

Bundesdatenschutzgesetzes.

Rottweil, den 08.05.2015